Friederike Landau, Henning Mohr 2015: Interventionen als Kunst des urbanen Handelns?

Rezension zu Judith Laister, Anton Lederer, Margarethe Makovec (Hg.) (2014):Die Kunst des urbanen Handelns / The Art of Urban Intervention. Wien: Löcker.

Kreative und künstlerische Strategien gewinnen in innovations- und effi­zienz­orientierten liberalen Demokratien als ‚alternative‘ Formen der Wis­sens­produktion sowie der Dynamisierung und potenziellen Demo­kra­ti­sie­rung von Kommunikations- und Entscheidungsprozessen zunehmend an Bedeutung. Die Anwendung von Kreativitätstechniken befördert die Kon­zep­tion des modernen Subjekts, welches Ideale von Selbstentfaltung und (Selbst-)Schöpfung – die maßgeblich der Figur des künstlerischen Genies entliehen sind – in den Kontext von (Selbst-)Optimierung und Öko­no­mi­sie­rung stellt (vgl. Reckwitz 2012: 215 ff.). Kreativität und künstlerische Ausdrucksformen werden als lösungsbringende, über funktionalistisch ausgerichtete Ansätze hinausgehende Herangehensweisen wahrgenommen, die Partizipation und – damit einhergehend – Legitimation begünstigen können. Insbesondere in städtischen Transformationsprozessen scheinen Künstler_innen immer häufiger eine Rolle in der (Oberflächen-)Gestaltung städtischer Räume zu spielen. Sie tun dies sowohl aus eigenem Antrieb, zunehmend jedoch auch im konkreten Auftrag lokaler, Akteur_innen des Stadtteilmanagements oder ähnlicher Programme, die übergeordnet das Thema ‚Soziale Stadt‘ forcieren.

Die Auftraggeber_innen erhoffen sich von den Künstler_innen einen dynamischen Kommunikationsprozess, in dem die vorherrschenden All­tags­wirklichkeiten der Bewohner_innen reflektiert und neu verhandelt werden. In Stadtteilentwicklungsprojekten übernehmen Künstler_innen die Rolle von Quasi-Mediator_innen, um eine Veränderung der dort vorherrschenden Lebenswirklichkeiten mit den (oder problematischer: für die) dort lebenden Menschen einzuleiten. Darüber hinaus ist die Anwendung künstlerischer Prak­tiken auch in Widerstands- und Protestbewegungen eine bewusste Stra­te­gie gegen eine zunehmend ökonomisch oder unternehmerisch moti­vier­te Stadtentwicklungspolitik. Beispielsweise in Protesten gegen die Folgen von Gentrifizierung, Aufwertung und Verteuerung – Erscheinungen, die oft mit der räumlichen Verdrängung ursprünglich Ansässiger aus deren Lebensumfeldern einhergehen – spielen künstlerische Ausdrucksformen eine Rolle.

Der englisch-deutsche Essaysammelband Die Kunst des urbanen Han­delns / The Art of Urban Intervention, herausgegeben von Judith Laister, Mar­ga­rethe Makovec und Anton Lederer im Löcker Verlag, setzt sich mit künstle­rischem Handeln in urbanen Kontexten auseinander. Die darin versammelten 17 Beiträge von Künstler_innen, Stadtforscher_innen, Stadt­pla­ner_innen, Architekt_innen, Journalist_innen und Aktivist_innen eröffnen vor allem subjektive und projektbezogene Perspektiven auf unter­schied­liche Formate von künstlerischen Projekten im städtischen Raum und thematisieren die in diesen Projekten angewandten räumlichen, künstlerischen, kom­mu­ni­ka­tiven und aktivistischen Strategien. Das Buch liefert jedoch keine analytisch fundierte und damit streng wissenschaftliche Abhandlung über den zugrunde liegenden Begriff der ‚Intervention‘, welcher im Titel verwendet wird.

Mehrere Essays des Sammelbandes beziehen sich auf das Stadt­ent­wick­lungs­projekt Annenviertel im österreichischen Graz als Verhandlungsort urbaner Transformation (vgl. die Beiträge von Makovec/Lederer, Wolkinger et al. und Kühberger). Die Initiator_innen des im Annenviertel ansässigen Kunstzentrums <rotor> verstehen ihren Akt der Namensgebung, und somit die Kreation der Marke Annenviertel!, einerseits als kreative Ausrufung und Aneignung eines lebensweltlich und gemeinschaftlich zu gestaltenden Mög­lich­keits- und Aktionsraum. Andererseits entstand durch das Aufgreifen der neu geschaffenen Identität des Ortes im Sinne des place branding auch ein verstärktes Interesse seitens der lokalen Politik und (Immobilien-)Investo­r_innen, das Gebiet aufzuwerten und zu vermarkten. Die Vereinnahmung progressiver Aktivierungsbewegungen eines Ortes und die damit verbundene Involviertheit von Künstler_innen als Agent_innen von Gentrifizierung – welche Klassiker_innen der kritischen Stadtforschung wie Rosalyn Deutsche und Sharon Zukin bereits in den frühen 1980er Jahren analysierten – scheint auch in Graz nicht abzuwenden zu sein. Zwar gibt es durchaus wissenschaftliche Stimmen, die der These widersprechen, dass Künstler_innen durch die Besiedlung bestimmter Stadtquartiere den Startpunkt der Gentrifizierung markieren (z. B. Schulman 2012), allerdings weisen die im Sammelband aufgezeigten Beispiele auf eine starke wechselseitige Beeinflussung hin. Demnach suchen sich Künstler_innen unter anderem ganz bewusst strukturschwache Stadtteile, da die Mieten hier finanzierbar sind und es viele ungenutzte Räume für Projektarbeit gibt.

Im weiteren Verlauf des Bandes werden Projekte und konkrete Bei­spie­le aus Mailand, Hamburg, Istanbul, Sofia, Ústí nad Labem, Rotter­dam, Paris, London und Zagreb porträtiert und diskutiert. Beispielsweise thema­ti­siert das Istanbuler Künstler_innenkollektiv Oda Projesi die eigene Dop­pel­rolle als Nachbar_innen oder Mitstreiter_innen eines städtischen Ver­drängungs­kampfes. Zudem skizzieren Beiträge wie beispielsweise Vesna Vuko­vics Essay die raumproduzierende Dimension der Kunst – Kunst als „Ort der Artikulation jener räumlichen Beziehungen, die Stadt herstellen, die aber als ‚natürlich‘ angenommen werden“ (Vukovic in Laister et al. 2014: 209). Der Essay von Christoph Schäfer und Margit Czenki nimmt eine stärkere kunsttheoretische Verortung ihrer künstlerischen Praxis im Rahmen des Hamburger Projekts Park Fiction vor und thematisiert explizit die Not­wen­dig­keit von Begriffsarbeit (Schäfer/Czenki in Laister et al. 2014: 99). Doina Petrescu und Constantin Petcou beziehen ihr Projekt ECObox auf den Diskurs von Deleuze/Guattari und deren Verständnis von Begehren als Frei­set­zung eines gemeinsamen Begehrens nach kollektiver Wiederaneignung der Stadt (vgl. Petrescu/Petcou in Laister et al. 2014: 185). So erhält die Kunst ihre „Existenzberechtigung im öffentlichen Raum als Geste der Präsenz eines Bürgers oder einer Bürgerin“ (Boyadjiev in Laister et al. 2014: 139).

Die Stärke des Sammelbandes liegt darin, eine große Bandbreite künstlerischer und nationaler Positionen aufzuspannen, die unterschiedliche Sicht- und Herangehensweisen hinsichtlich urbaner Spannungskontexte wie Mietsteigerungen, räumliche Verdrängung und soziale Homogenisierung aufzeigen. Durch die Lokalspezifität und Kleinteiligkeit der Projekte bewegen sich die Künstler_innen meist nah an den mikropolitischen Lebenswelten der Anwohner_innen und bieten so konkrete und persönliche Eindrücke der Projektentwicklungen vor Ort. Befreit von Konventionen sozialwissenschaftlicher empirischer Forschung mit ihrer Tendenz zur Vereinheitlichung erlauben die jeweiligen Berichte sprachlich und methodisch diverse Einblicke in die Ambivalenzen diffiziler Kunstprozesse, die sich an den Gegebenheiten der vorgefundenen Lebenswelten orientieren und somit einen Grad an konstitutiver Ergebnisoffenheit innehaben. Generell kommt jedoch oft die Stimme anderer involvierter Akteur_innen zu kurz: Wie empfinden Anwohner_innen, Partizipant_innen der künstlerischen oder aktivistischen Projekte den Verlauf der Dinge? Hier verbleiben die meisten Autor_innen bei einer zur Legitimation des eigenen Erfolgs notwendigen positiven Selbstbeschreibung aus der subjektiven Perspektive.

  • Der Interventionsbegriff: ein un(ter)bestimmtes Forschungsfeld

Die Einordnung des Bandes in einen Forschungsstand gestaltet sich schwierig. Stadtforschung im weiteren Sinne – ob in kultur- oder wirtschaftsgeo­gra­fischen, stadt- oder kultursoziologische Diskurse – konnte die Un­ein­deutigkeit des Interventionsbegriffs analytisch bisher nicht verarbeiten. In vielerlei Hinsicht scheint Prozesskunst (und damit auch die Form der Intervention) quasi ein blinder Fleck in vielen Forschungsdisziplinen zu sein, die sich nicht originär dem Kunstfeld zuordnen lassen. Zwar etablierte sich in den vergangenen Jahren wieder eine deutschsprachige Kunstsoziologie, die vielen Neuerscheinungen in dieser Disziplin haben sich jedoch bisher unzureichend mit künstlerischen Strategien beschäftigt, die sich explizit der Gestaltung des Sozialen widmen (vgl. Danko 2012, Smudits 2014, Müller-Jentsch 2012, Schwietring 2010).

Der Begriff der ‚Intervention‘ (lat. intervenire: eingreifen) wird häufig als Platzhalter für einen Eingriff in soziale, räumliche, diskursive, zeit­liche oder sonstige Ordnungen verwendet. Dies ist vor allem deshalb proble­matisch, da so die ursprüngliche Konnotation einer militärischen Ope­ration nicht vollständig überwunden wird und sich, zumindest sym­bolisch, in die künstlerische Produktion überträgt. Künstlerische oder kultu­relle Inter­ventionen werden oft als Störung oder Irritation von lebens­welt­lichen Zusammenhängen rezipiert (von Borries et al. 2012a: 100, Hilde­brandt 2012; 2014), obgleich die Künstler_innen oftmals an den vor­­ge­­fun­denen Alltag anknüpfen und Veränderungen tendenziell unter Ein­­be­zie­hung der Rezipient_innen aushandeln. Der Begriff der Intervention ist auch deshalb schwierig, weil er keine einheitliche Definitionsgrundlage bietet, unter die die hier versammelten künstlerischen Praktiken subsumiert werden könnten. Paula Marie Hildebrandt fragt treffenderweise, wie man etwas festschreiben könne, „das sich explizit durch das Moment des Flüchtigen, der Bewegung und der Unabgeschlossenheit auszeichnet“ (2012: 736). In diesem Zusammenhang verweist sie darauf, dass es im Kunstfeld eine Reihe von Kategorisierungsversuchen gegeben hat. So wurde versucht, diese als übergreifende Praxisform einzuordnen: etwa als partizipative, kolla­bo­ra­tive, situative Projekte o. ä. (ebd.: 735, Hildebrandt 2014). Aber auch diese Einteilung kann als unzureichend bezeichnet werden, da keine ana­ly­tischen Abgrenzungen zwischen den Kategorien dieser Projektformate erfasst werden können. Interventionen können, müssen aber nicht durch die „Infrage­stellung vermeintlicher Selbstverständlichkeiten und stillschweigender gesellschaftlicher Übereinkünfte diese [gesellschaftlichen Übereinkünfte, d. Aut.] in ihrer Kontingenz vorführen und verweisen auf ihre permanente Veränderbarkeit“ (Bocks/Landau 2014: 70). Die dafür verwendeten (künstlerischen) Praktiken bleiben jedoch unsystematisierbar und unerschöpflich.

An dem Versuch einer Systematisierung arbeitet seit einigen Jahren die Forscher_innengruppe des DFG-Projekts Urbane Interventionen unter Leitung des Designtheoretikers Friedrich von Borries. Bereits im Vorwort ihres Glossar der Interventionen (2012b) beklagen sie, dass der Begriff der Intervention nicht nur „überverwendet, sondern auch unterbestimmt“ sei (von Borries et al. 2012b, Vorwort). In dem eher feuilletonistischen Werk sammeln sie mehr als 100 Interventionsbegriffe und -verweise, um die paradoxe Verwendung der Begrifflichkeit zu verdeutlichen. Parallel dazu fordern sie dazu auf, wieder mehr „über das Wesen des Intervenierens nachzudenken“ (ebd.: 6). In Verbindung mit dem hier besprochenen Band wäre eine Zusammenführung bestimmter Begriffe, die zur Beschreibung und Bestimmung der eigenen künstlerischen Praxis verwendet werden, spannend gewesen: Spricht beispielsweise Oda Projesi vom „Sickern“ in einen sozialen Raum, „wobei man die Struktur nicht verändert, sondern von innen durchdringt“ (in Laister et al. 2014: 123), nutzt Antonio Brizioli den Begriff der „Zersprengung“ (in Laister et al. 2014: 85). Kann man eine Intervention als Sickern in soziale Zusammenhänge verstehen? Ist Intervenieren das Zersprengen kollektiver Ordnungen?

Zudem taucht das von der Wiener Kulturtheoretikerin Elke Krasny vorgestellte Konzept des urban curating auf, welches sie als „Praxis der Erzeugung von Konstellationen und ihrer über ihre Vorgefundenheit dynamisch hinausgehenden Transformationen auch außerhalb des Felds des Museums und des Formats Ausstellung“ beschreibt (in Laister et al. 2014: 225). Auch urban curating könnte als Form der Einmischung in städtische Kontexte und damit als interventionistische Praxis gedacht und ausgeführt werden.

  • Handeln = Intervention?!

Überraschenderweise ist der Begriff der ‚Intervention‘ im diskutierten Sam­mel­band nur im englischen Titel zu finden. Für den deutschsprachigen Teil nutzen die Herausgeber_innen den Begriff des ‚Handelns‘. Eine derartige (Über-)Setzung eröffnet ein konzeptuelles Spannungsfeld – unabhängig davon, dass der englische Titel des Buches identisch ist mit dem Titel des EU-finanzierten Projekts The Art of Urban Intervention. Die (Über-)Setzung verwundert auf den ersten Blick: Wieso wird der konzeptuell so schwer zu bestimmende Begriff der ‚Intervention‘ einfach mit ‚Handeln‘ übersetzt? Ist dieser Schritt der sprachlichen Distanz der Übersetzer_innen zuzuschreiben oder ist es eine bewusste Transposition der Herausgeber_innen? Hierzu erhalten die Leser_innen keine weitere Ausführung; in der Einleitung der Mitherausgeberin Judith Laister fehlt eine Begründung für diese Titelwahl. Zwar kann der deutsche Titel durchaus als Hommage an den französischen Soziologen Michel de Certeau und sein Hauptwerk Kunst des Handelns (1980) verstanden werden, dessen Theorien Laister zufolge über eine besondere Erklärungskraft für künstlerische Praktiken in urbanen Kontexten verfügen. Im Vergleich dazu wirkt die englischsprachige Übersetzung jedoch eher irritierend und steht in keinem Zusammenhang zur englischen Übersetzung von Certeaus Titel, The Practice of Everyday Life (1980). Durch die Abwesenheit eines Fazits oder einer abschließenden konzeptuellen Zusammenführung der Essays wird auch am Ende des Bandes die Möglichkeit versäumt, die Verwendung und das Verständnis hinsichtlich der Begriffe ‚Intervention‘ und ‚Handeln‘ zu klären.

Trotz der ungenutzten Chancen, die Essays mit dem Konzept der künstlerischen/ kreativen/ kulturellen/urbanen Interventionen zusammenzuführen, gibt das Buch dank seiner ansprechenden Haptik und zahlreichen Fotos von Projektbeispielen einen lebhaften Eindruck vom künstlerischen Handeln von Mikro-Urbanist_innen. Sie wollen städtische Räume im Sinne einer „Produktion konkreter Räume, in denen der Austausch von Kom­pe­tenz­en, Wissen, Erfahrung und Ideen stattfinden kann“ (Laister in Laister et al. 2014: 17) herstellen oder für Öffentlichkeiten (re)aktivieren. Zudem geht es ihnen um die Ermöglichung von Formen der Begegnung und des Erlebens temporärer und lokaler Gemeinschaften sowie darum, künstlerische Praktiken in ihren unterschiedlichsten Spielformen als Bestandteil städtischer Transformationsprozesse sichtbar zu machen.

  • Ausblick: das selbstschöpferische Subjekt im urbanen (Kunst-)Feld

Die im Sammelband vereinten Projekte und künstlerisch-kreativen Prak­tiken stehen im weitesten Sinne im Kontext des eingangs genannten Cre­dos der (Selbst-)Gestaltung und (Selbst-)Schöpfung (vgl. Reckwitz 2012). Partizipatorische, nachbarschafts- oder öffentlichkeitsaktivierende Kunst­pro­jekte, wie sie im Band dargestellt werden, erfüllen in Form von immer neuen Erfahrungen, Erlebnissen und Beziehungen einerseits das zunehmen­de Bedürfnis nach permanentem (ästhetischem) Reiz, andererseits den Wunsch nach individueller Selbstverantwortung und -entfaltung. In diesem Zusammenhang spricht Reckwitz (ebd.: 97) von einer Tendenz zur ‚Nor­ma­li­sie­rung des Künstlerischen‘, da die Kunst zunehmend ihren selbstbezüglichen Charakter zugunsten der bewussten Lebensweltgestaltung aufgibt und in diesem Sinne funktionalisiert wird. Aus unserer Sicht bewegen sich die beschriebenen Projekte zwischen verschwimmenden Felderlogiken: zwischen autonomer Kunstproduktion, sozialer Innovation und partizipatorischer Zukunfts- und Stadtgestaltung. Die Projekte sind damit zugleich An­stoß und Ausdruck eines sich entwickelnden (auflösenden?) Kunstbegriffs.

Friederike Landau, Henning Mohr

Literatur

Bocks, Vivica / Landau, Friederike (2014): In(ter)ventionen im öffentlichen Raum. Zwischen Kunst, Politik und Stadtentwicklung. In: Dokumentation der Deutschen Schülerakademie Hilden 2014, 70-83.

Certeau, Michel de (1980): Kunst des Handelns. Berlin: Merve.

Danko, Dagmar (2012): Kunstsoziologie. Bielefeld: Transcript.

Hildebrandt, Paula Marie (2012): Urbane Kunst. In: Frank Eckardt (Hg.): Handbuch Stadtsoziologie. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften,719-742.

Hildebrandt, Paula Marie (2014): Staubaufwirbeln oder die Kunst der Partizipation. http://e-pub.uni-weimar.de/opus4/files/2158/Staubaufwirbeln_diss_paulahildebrandt_2014.pdf (letzter Zugriff am 25.2.2015).

Laister, Judith / Makovec, Margarethe / Lederer, Anton (Hg.) (2014): The Art of Urban Intervention. Die Kunst des urbanen Handelns. Wien: Löcker.

Müller-Jentsch, Walther (2012): Die Kunst in der Gesellschaft. Wiesbaden: Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Reckwitz, Andreas (2012): Die Erfindung der Kreativität. Zum Prozess gesellschaftlicher Ästhetisierung. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

Schulman, Sarah (2012): The Gentrification of the Mind. Witness to a Lost Imagination. Oakland: University of California Press.

Schwietring, Thomas (2010): Kunstsoziologie. In: Georg Kneer / Markus Schroer (Hg.): Handbuch Spezielle Soziologien. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 221-241.

Smudits, Alfred (2014): Kunstsoziologie. München: Oldenbourg Wissenschaftsverlag.

von Borries, Friedrich / Wegner, Friederike / Wenzel, Anna-Lena (2012a): Ästhetische und politische Interventionen im urbanen Raum. In: Doreen Hartmann / Inga Lemke / Jessica Nitsche (Hg.): Interventionen. Grenzüberschreitungen in Ästhetik, Politik und Ökonomie. München: Wilhelm Fink, 95-104.

von Borries, Friedrich / Hiller, Christian / Kerber, Daniel / Wegner, Friederike / Wenzel, Anna-Lena (2012b): Glossar der Interventionen. Berlin: Merve.

Autor_innen

Friederike Landau ist politische Theoretikerin und Stadtsoziologin. Sie arbeitet zu künstlerischem Protest sowie zu Kultur- und Stadtentwicklungspolitik.

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Henning Mohr ist Kunst- und Stadtsoziologe. Er beschäftigt sich mit der Normalisierung künstlerischer Strategien in der ästhetisierten Lebenswelt.

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Quelle: s u b \ u r b a n, 2015, Band 3, Heft 1, S. 173-178

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