Julia Lossau: Die Politik der Verortung. Eine postkoloniale Reise zu einer "anderen" Geographie. Bielefeld 2002. 227 S.

Julia Lossaus Reise zu einer "anderen" Geographie, hervorgegangen aus ihrer Dissertation, ist der ambitionierte Versuch, eine Kritik an der Anthropogeographie überzuführen in die Formulierung einer Alternative: einer "anderen" Geographie.

An die Darlegung des eigenen Anspruchs und der grundsätzlichen Perspektive des Buchs (1. Kapitel) schließt sich zunächst eine ausführliche Erläuterung der wissenschaftstheoretischen Selbstpositionierung der Autorin an, die im wesentlichen zentralen Elementen postkolonialistischer, poststrukturalistischer und anderer 'postistischer' Denktraditionen folgt (2. Kapitel). Die postistische Kritik an "moderner" Wissenschaft bildet in den folgenden Kapiteln 3-5 den Rahmen, innerhalb dessen die Autorin Themen und Herangehensweisen nicht nur der Anthropogeographie kritisch beleuchtet, sondern auch hochschulgeographie-unabhängig formulierte 'geographische' Themenfelder (etwa Geopolitik oder die Globalisierungsdebatte) behandelt.
Die aus einem reichen Literaturfundus gespeisten Ausführungen bieten bereits durch die Vielzahl der angesprochenen Aspekte zahlreiche Anknüpfungspunkte für eine intensive Auseinandersetzung mit dieser Arbeit. Im folgenden sollen nur einige wenige Punkte thematisiert werden, wobei insbesondere solche weitgehend unberücksichtigt bleiben, in denen sich die Autorin von anderen postistischen Autoren unterscheidet (so etwa im interessanten Versuch, Lücken im postistischen Gedankengebäude durch systemtheoretische Theoriesplitter zu füllen). Vielmehr soll sich die Kritik auf solche Aspekte beschränken, die grundlegend auch für andere postistische Argumentationsweisen sind. Dies geschieht nicht zuletzt aus der Überlegung heraus, dass gerade in der Geographie die Auseinandersetzung mit postistischen Positionen - trotz einiger bemerkenswerter Ansätze - bisher so gut wie nicht stattgefunden hat. Welche wesentlichen Argumentationsgänge prägen nun Lossaus Buch?
1. Die Autorin kritisiert an den (Sozial-) Wissenschaften im allgemeinen und an der Geographie im besonderen den Glauben, "die Wirklichkeit könne mimetisch, d. h. natur- bzw. originalgetreu wiedergegeben werden" (33). So werde die Wirklichkeit als deckungsgleich mit deren wissenschaftlicher Repräsentation angesehen (41), und insbesondere die raumwissenschaftliche Geographie betrachte die wissenschaftlich (re-)produzierte und sichtbar gemachte Ordnung als eine natürliche Ordnung - "als eine Ordnung, die nicht anders gesehen werden kann, als sie ist." (91)
Eine solche Kritik (nicht nur) an der Geographie ist unter 'kritischen Geographen' weit verbreitet. Umso mehr stellt sich die Frage, aus welchen persönlichen oder Lese-Erfahrungen dieses Urteil resultiert. An welcher Hochschule werden etwa die Thünenschen Ringe als deckungsgleich mit der (welcher?) Realität präsentiert, und welcher Geograph versteht das Christallersche Zentrale-Orte-Modell als mimetische Wiedergabe der Wirklichkeit? Man mag den notorischen Politkommissaren im ZK der deutschen Geographie nicht zu unrecht den Versuch unterstellen, Wissenschaft zu dekretieren; dies geschieht aber sicherlich nicht in Form des Postulats, z. B. wissenschaftliche Regionalisierungen seien der Natur der Dinge abgelauscht.
Und was bereits in bezug auf die Geographie ein recht unverständlicher Vorwurf ist, wird im Hinblick auf moderne Wissenschaftstheorie vollends abstrus - ist die reflexive Konzeptualisierung der wissenschaftlich wahrgenommenen Welt doch spätestens mit Kant eines der wesentlichen Elemente der Aufklärung, mit der auch die mittelalterliche Vorstellung der unmittelbaren Repräsentation der Realität durch Beschreibungsbegriffe ihr Ende fand. Eben diesen Schritt nicht vollzogen zu haben, ist daher als Vorwurf an modernes Denken schlichtweg obskurant.
2. An "moderner" Wissenschaft wird noch ein weiterer Punkt ausführlich und pointiert kritisiert: die "Reduktion von Vielheiten" und die "Ausgrenzung des Differenten" (30 und öfters). Dies geschehe im modernen Denken und in der modernen Wissenschaftssprache durch den "identifizierenden Gestus, der Heterogenes gewaltsam auf eines hinwendet" (28).
Diese Kritik an einer eindeutigen Benennung dessen, worüber gesprochen wird ("identifizierender Gestus"), ist bereits aus sprachlogischen Gründen wenig überzeugend. Ist es doch gerade die Eigentümlichkeit einer jeden Denomination, dass sie etwas benennt und etwas anderes nicht (und damit das Differente ausgrenzt); da nützt auch ein "Denken im Dazwischen" (66 f.) nicht viel: Spätestens wenn dieses Denken in Kommunikation übergehen soll (was eine Vorbedingung von Wissenschaft ist), muss klar sein, was mit bestimmten Wörtern gemeint ist und was nicht. Solches "Ausgrenzen" vermeiden zu wollen, heißt schweigen.
Lossaus Kritik an der wissenschaftlichen "Gewalt" gegenüber dem "Heterogenen" kann aber auch aus weitergehenden Gründen nicht geteilt werden. So ist schwer nachzuvollziehen, wie entschieden werden kann, dass etwas "heterogen" ist, ohne dieses Heterogene als heterogen zu identifizieren und damit von einem übergeordneten, verabsolutierenden Standpunkt aus zu beurteilen, also das zu vollziehen, was eben noch so heftig kritisiert wurde. Tatsächlich dürfte die klammheimliche Sehnsucht nach der Super-Philosophie ein konstituierendes Merkmal der postistischen Ansätze sein, mit der sie auch einen direkten Anschluss an vormoderne - mittelalterliche Traditionen finden.
Zugleich zeigt Lossau in einem ihrer Beispiele anhand der "diskursiven Verortung der Türkei" (135), dass in der von ihr kritisierten "modernen" Wissenschaft sehr wohl eine Vielfalt von Auffassungen bzw. Verortungen existiert, und zwar je nach 'differenter' Motivlage und Zielsetzung. Der Unterschied zur postistischen Haltung, welche die diskursive Aufrechterhaltung des Heterogenen innerhalb eines Textes fordert, liegt hier lediglich darin, dass verschiedene Autoren bzw. Quellen je eine Position einnehmen, nicht aber ein Autor gleichzeitig verschiedene. Anders: Nicht ein Autor denkt "in Widersprüchen", wie von Lossau gefordert, sondern die Auffassungen als solche widersprechen sich. Aber ist dieser Unterschied wirklich so wichtig, und kann wissenschaftliche Widersprüchlichkeit oder gar Schizophrenie ernsthaft ein erstrebenswertes Ziel sein?
Nicht zuletzt scheitert die postistische Kritik an der "Reduktion von Vielheit" und der "Ausgrenzung des Differenten" am eigenen Verfahren. Denn würde sie sich selbst gegenüber konsequent bleiben, müsste sie auch und gerade das inkriminierte "moderne" Denken als einen Aspekt von real existenter Vielheit verstehen und die Ausgrenzung oder gar Abschaffung der zu ihrer Position differenten Denkweisen vermeiden wollen.
3. Die zitierte Kritik der Autorin an moderner Wissenschaft trägt ihre Alternative, das Postulat einer "anderen", besseren Wissenschaft bereits in sich: die Anerkennung eines radikal subjektiven Standpunkts, das Lob der Differenz und auch der Inkommensurabilität von Standpunkten sowie die Akzeptanz und Legitimierung eines "Denkens im Dazwischen", um "jenen Wahrheiten und Identitäten zu ihrem Recht zu verhelfen, die sich im blinden Fleck universalistischer Erzählungen befinden." (65 f.)
Auch wenn - wie in dieser Rezension - einer Kritik an bestimmten, "modernen" Positionen nicht gefolgt werden kann, heißt das noch nicht, dass die aus dieser Kritik gezogenen Schlüsse eo ipso abzulehnen sind, mithin das Projekt einer "anderen" Wissenschaft als gescheitert anzusehen ist. Tatsächlich verfügen die Vorschläge Lossaus und der von ihr zitierten postistischen Autoren über reichlich wissenschaftlichen Charme, der sich vor allem aus dem Bezug auf Minderheitenpositionen und die dort vermuteten, noch nicht publik gewordenen neuen Gedanken und Betrachtungsweisen ergibt.
Dieser Charme verliert sich jedoch sehr schnell, wenn die Auswirkungen der postistischen Postulate betrachtet werden. Zumindest auf drei Ebenen stellen sich starke Bedenken ein, und zwar im Hinblick auf die wissenschaftliche Praxis, auf Wissenschaft als Institution und - allgemeiner auf Politik.
Auf der Ebene der wissenschaftlichen Praxis liegen die Probleme auf der Hand: Wenn die Widerspiegelung der und die Referenz an die "Vielheit" von Denkweisen, Wahrheiten, Identitäten und anderen Erzählungen oberste Richtschnur von Wissenschaft ist, kann der Vorwurf einer Propaganda der Beliebigkeit nicht ausbleiben. Dies weist die Autorin zwar energisch zurück; es ist jedoch nicht zu erkennen, wie ein Wissenschaftsprogramm intersubjektive Kommunizierbarkeit als Grundvoraussetzung von Wissenschaft ermöglichen soll, wenn es in erster Linie darum geht, allen möglichen wissenschaftlichen und/oder weltanschaulichen Positionen zu "ihrem Recht" zu verhelfen. Was kann das "Recht" einer bisher unterdrückten "Wahrheit" (d. h. einer Aussage über die Realität) anderes sein als das Recht zu existieren? Dann aber wird es zur zentralen und letztendlich einzigen Aufgabe von Wissenschaft, dafür zu sorgen, dass alles, was je gesagt werden kann, auch gesagt wird.
Aus informationstheoretischer Sicht kann die Folge einer solchen Wissenschaft nur 'Rauschen' sein, Theorie und Empirie verabschieden sich aus jeglicher Debatte, und Argumentation wird zum Synonym von Sinnferne. Wissenschaft verkommt so zur bloßen Ansichtssache. Dann entstehen auch herzergreifend inhaltsleere Statements wie etwa die mit einem Zitat von Bhabha unterfütterte Beschreibung eines "anderen" Denkens, das "als ein Projekt verstanden werden kann, das einen Raum öffnet, ... 'in dem mithilfe der Theorie zugleich das nur Theoretische überschritten werden soll'" (65). Bei aller Sympathie für unkonventionelles Denken ist der praktische (Erkenntnis-) Wert eines solchen Verständnisses von Wissenschaft als doch recht gering einzuschätzen.
Auch die wissenschaftsinstitutionellen Konsequenzen der "anderen" Wissenschaft dürften eher bedenklich sein. Da die einzelnen "Wahrheiten" nicht mehr kommunizierbar sind, liegt deren institutionelle Trennung in verschiedene Disziplinen nahe. In den USA, dem heutigen Kernland des Postismus, ist bereits ein eindeutiger Trend in Richtung auf immer mehr institutionell getrennte "Wahrheiten" festzustellen. Aus dem Lob der Vielfalt der Betrachtungsweisen und der Vielheit der dadurch konstruierten Realitäten wird so ein zunehmender Partikularismus mit Abschottungsbestrebungen und Diskursunfähigkeit.
Auf der gesamtgesellschaftlich-politischen Ebene weist das postistische Wissenschaftsprogramm ebenfalls zahlreiche problematische Seiten auf. Nicht nur ist unklar, welche gesellschaftliche Funktion Wissenschaft einnehmen soll, wenn sie sich in postistischer Manier vom Ziel der Erkenntnisgewinnung im Medium "wahr/ unwahr" verabschiedet. Auch ist es fraglich, ob es wirklich Aufgabe von Wissenschaft sein soll, "Geschichten zu schreiben, die insofern als kritisch zu bezeichnen sind, als sie von bislang ausgeschlossenen oder marginalisierten historischen Wahrheiten und Wirklichkeiten handeln." (85) Hier genügt der Hinweis auf zahlreiche politische oder religiöse Gruppen, deren spezielle Weltsicht zu propagieren sicherlich nicht die Aufgabe von Wissenschaft ist, es sei denn, sie verzichte auf jeglichen selbstständigen Erkenntnis-Anspruch. Es stellt sich zudem die Frage, welche gesellschaftlichen Auswirkungen eine Wissenschaftspolitik hätte, wenn sie die unterdrückten und marginalisierten Wahrheiten von Ufologen, Satanisten, Weißen Hexen und Illuminaten mit Professuren, Instituten oder gar dem Einzug in staatliche Lehrpläne (vgl. den aktuellen Vormarsch des Kreationismus in den USA) adelte.
Ein letzter Einwand bezieht sich auf den gesellschaftlichen Hintergrund der postistischen Vielheitsprogrammatik: Es gehört zu den Eigentümlichkeiten der Usamerikanischen Innenpolitik, dass Konflikte, die aus gesellschaftlichen Ungleichheiten resultieren, primär durch deren Umdefinition in ethnische und/oder kulturelle Kategorien zu befrieden versucht werden - etwa in der Art, dass z. B. übergewichtige schwarze Lesben feststellen, Personen ihrer Merkmalskombination hätten im Vergleich mit anderen Personengruppen ein durchschnittlich geringeres Einkommen oder wären seltener in politisch wichtigen Positionen anzutreffen, was aus ihrer Diskriminierung als ethnisch-kulturelle Gruppe resultiere. Als (Teil einer) Lösung dieses Problems liegt es dann nicht fern, eine Professur einzurichten, die sich mit der unterdrückten Geschichte etc. dieser Gruppe beschäftigt und für ihre Akzeptanz in der Gesellschaft kämpft. Wissenschaftstheoretisch unterfüttert wird diese Form gesellschaftlicher Konfliktbewältigung durch das postistische Wissenschaftsprogramm, das v. a. in seinen postkolonialistischen und postfeministischen Varianten gar nicht zu verstehen ist ohne den Rückbezug auf die oben - zugestandenermaßen leicht überzeichnet - skizzierte gesellschaftliche Praxis. Nun kann man nicht nur im Anschluss an Terry Eagleton fragen, ob wirklich jede wissenschaftliche Mode aus den USA hierzulande nachgeahmt werden muss; es steht auch zu befürchten, dass die Übernahme dieser Form von Wissenschaft auch deren politische Seiten transportiert, und das heißt: Propaganda von Ethnisierung, Kulturalisierung und letztlich Rassismus.
Selbstverständlich gründet sich der beschriebene Zusammenhang von Politik und Wissenschaftsphilosophie zunächst nur auf einer - wenn auch begründeten - Mutmaßung. Er entspricht zudem wohl nicht Lossaus Zielsetzung. Zwar betont auch die Autorin die enge Verbindung zwischen der "anderen" Wissenschaft/Geographie und einer dadurch ermöglichten bzw. damit verbundenen besseren Politik. Doch sie konkretisiert die Form und Organisation dieser Politik nicht. Ihr Vorlieben in Richtung auf das US-amerikanische Politikmodell zu unterstellen, wäre demnach unredlich. Dennoch - so soll dieser Punkt abgeschlossen werden - scheint es einen engen, vielleicht sogar notwendigen Zusammenhang zwischen postistischem Wissenschaftsverständnis und einer partikularistisch-kulturalistischen Politik zu geben. Und es ist doch fraglich, ob letztere sehr wünschenswert ist.
Wenn die gesellschaftlich-politischen Aspekte außer Acht gelassen werden, stellt sich erneut und verstärkt die Frage nach den Erkenntnis-Qualitäten postistischer Wissenschaft. Lossau bemerkt sehr wohl, dass ihr eigenes Wissenschaftsprogramm, das "andere" Denken "im Dazwischen", Argumentation verunmöglicht, da es einen Standpunkt braucht, um überhaupt argumentieren zu können. Und ein "Dazwischen" kann kein Standpunkt sein. Daher führt sie das Mittel des vorübergehenden Standpunkts ein, den sog. "taktischen Essentialismus" (45 f. und öfter). Er soll es ermöglichen, einerseits zu argumentieren und damit wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen und andererseits nicht gegen die eigenen Postulate zu verstoßen, indem nach der "essentialistischen" Erkenntnisgewinnung der zuvor noch eingenommene Standpunkt stante pede wieder aufgegeben wird und nur noch die gewonnene Erkenntnis als solche im Kosmos des "nicht identifizierenden" "Dazwischen" verbleibt. Einzelne Rezensenten waren von diesem Verfahren sehr angetan, die vorliegende Besprechung teilt die Begeisterung jedoch nicht.
Vielmehr ist davon auszugehen, dass ein in sich widersprüchliches Wissenschaftsprogramm weder durch "Taktiken" noch durch "Strategien" der Umsetzung verbessert werden kann. Nicht zuletzt dies liegt auch Lossaus schließender Feststellung zu Grunde: "Eine 'andere' Geographie der Welt kann es nicht geben." (183) Leider zieht die Autorin aus dieser Erkenntnis nicht die Konsequenz, das ganze Unternehmen einfach sein zu lassen, sondern möchte es zu dem Zweck erhalten, darin zu schulen, Widersprüche, Dilemmata etc. "auszuhalten" (187 und öfter). Da man aber im Falle, man möchte Wissenschaft auch betreiben und sich dort nicht nur in Machtpolitik ergehen, in der Geographie eigentlich immer einiges auszuhalten hat, bedarf es - so soll hier geschlossen werden - nicht noch eines besonderen Wissenschaftsprogramms, welches Aushalten trainiert. Insofern bietet Lossaus Buch zwar zahlreiche interessante Einblicke in eine aktuelle Wissenschaftsphilosophie, kann aber keine Lösung zu der von der Autorin sehr wohl erkannten weitgehenden Diskussionsunfähigkeit der deutschen Geographie anbieten. Es ist insofern sogar selbst ein Beitrag zum Problem, als es suggeriert, mangelhafte wissenschaftliche Qualität sei in erster Linie eine Frage der Wissenschaftsphilosophie, nicht aber der wissenschaftsorganisatorischen wie -politischen Praxis. Zumindest in der Geographie dürfte diese Annahme ein - immer wieder gern gepflegter - Irrtum sein.
Autor: Wolfgang Aschauer

Quelle: geographische revue, 6. Jahrgang, 2004, Heft 1, S. 79-84

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