Atmosphäre

Jürgen Hasse: Zur Räumlichkeit von Atmosphären 

Gernot Böhme: Atmosphäre. Essays zur neuen Ästhetik. Berlin 2013. 303 S.

Atmosphären finden in der Humangeographie keine besondere Aufmerksamkeit. Das ist wissenschaftstheoretisch konsequent, denn die paradigmatischen Präliminarien des handlungstheoretischen Konstruktivismus öffnen kein Fenster zur Integration von Atmosphären in das vorherrschende Raum-Denken der Disziplin. Ob es auch weitsichtig ist, im Namen der Theoriehygiene des Faches eine lebensweltlich und systemisch evidente Wirkungsmacht nicht zum Anlass zu nehmen, die Enge innerdisziplinärer Welt-und Menschenbilder zu überwinden, ist eine ganz andere Frage. Wenn hier nun ein philosophischer Sammelband zum Thema Atmosphäre vorgestellt werden soll, liegt also a priori alles, was sich dazu sagen lässt, mehr oder weniger quer zum akteurstheoretischen Denken der Humangeographie und hat vielleicht gerade darin ein gewisses Anregungspotential.

 

Neue Ästhetik
Bereits 1995 hatte Gernot Böhme - seit 2002 emeritierter Naturphilosoph an der Technischen Universität Darmstadt - eine Aufsatzsammlung bei Suhrkamp herausgegeben, die sich mit 11 Beiträgen ausschließlich dem Thema der Atmosphären widmete.1 Schon in dieser ersten Ausgabe stehen die Beiträge im Kontext einer Neuen Ästhetik. Diese steht nicht im traditionellen Rahmen der Kunsttheorie und -kritik, versteht sich vielmehr als eine Theorie der Wahrnehmung, räumt dabei aber dem Ästhetischen einen Sonderraum ein. Böhme geht es in den Beiträgen seines Buches darum, "ästhetische Erkenntnis gerade als eine besondere und vor allem gegenüber der naturwissenschaftlichen unterschiedene zu entfalten und dementsprechend aufzuweisen, dass sie in der Welt etwas entdeckt, das anderen Erkenntnisweisen nicht zugänglich ist" (aus dem Vorwort). Das entspricht der Position von Martin Seel, der schon gegen die Integration der Ästhetik in eine allgemeine Aisthesis einen philosophisch und kunsttheoretisch begründeten Einspruch erhoben hatte.2

Im Fokus einer Neuen Ästhetik stehen nun in besonderer Weise Atmosphären im Vordergrund. Da diese sich aber sowohl konstituieren (situativ gleichsam von selbst entstehen), als auch zum Gegenstand interessengeleiteter Konstruktion werden (systemisch als immersive Medien inszeniert werden), baut sich in ihrer Diskussion immer wieder eine anregende Spannung zwischen den Geschehnissen in einer unverfügbaren Welt und einer verfügbaren bzw. verfügbar gemachten Welt auf. Böhmes Neue Ästhetik entfaltet ein Netz fein gesponnener Fäden zur Analyse aktueller Prozesse der Vergesellschaftung des Menschen (qua Ökonomie, Neue Medien, Kunst, Warendesign etc.).

Atmosphären
Der 2013 abermals bei Suhrkamp herausgekommene Sammelband Atmosphäre. Essays zur neuen Ästhetik erscheint in einer um sieben Beiträge erweiterten Ausgabe. Die nunmehr 18 Aufsätze, die zuvor in Zeitschriften oder Sammelbänden publiziert wurden, sind thematisch gebündelt. Das breite Spektrum der Artikel erlaubt eine systematische Gliederung nach den folgenden Bereichen: I. Atmosphäre, II. Atmosphären herstellen, III. Physiognomie und IV. Ekstasen. Wenngleich Begriffe wie Neue Ästhetik und die alleinige Fokussierung von Atmosphären den Eindruck erwecken, man habe es hier mit brandaktuellen Themen zu tun, täuscht das insofern, als Gernot Böhme eine ganze Reihe von Bezügen zu langen philosophischen Denktraditionen herstellt und für die Reflexion sich heute auf dem Hintergrund einer allgemeinen gesellschaftlichen Ästhetisierungswelle stellender Fragen nutzbar macht (von Immanuel Kant und Alexander Gottlieb Baumgarten, einer großen Vielfalt von Theoretikern aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis zu philosophischen Ansätzen der Postmoderne bei Jean-François Lyotard und Wolfgang Welsch). Eine  Schlüsselstellung nimmt der Kieler Phänomenologe Hermann Schmitz ein, dessen zehnbändiges System der Philosophie3 die Grundlagen für ein leibliches Verständnis von Atmosphären als räumlich ausgedehnte Gefühle liefert.

Dass man es beim Gegenstand der Atmosphären mit einem politischen Thema zu tun hat, kündigt sich schon auf dem Hintergrund von Böhmes Ökologischer Ästhetik an, die davon ausgeht dass "jede Gestaltung von Umwelt, jegliche Formation der Oberfläche der Welt in unser Befinden eingeht." Das damit implizierte ästhetische Erscheinen, das die affektive Aufmerksamkeit der Menschen berührt, vermittelt sich auf zwei verschiedenen Wegen. Zum einen auf dem der Konstitution und zum anderen auf dem der Konstruktion. Im Blick auf sich konstituierende Eindrücke kommen insbesondere autopoietische Prozesse der Selbstgestaltung im situativ wechselnden Erscheinen von Natur in den Blick (s. z. B. Beitrag Physiognomik in der Naturästhetik sowie Atmosphärisches in der Naturerfahrung), aber ebenso soziale Situationen, in deren performativer Dynamik Atmosphären keimen. Im Hinblick auf die gesellschaftliche Konstruktion von Atmosphären wird die politische Potenz des Themas offenkundig, werden soziale, politische, ökonomische und räumliche Situationen doch auch planvoll in der Verfolgung spezifischer Interessen über die subversive Kommunikation von Gefühlen im Medium der Atmosphären angestrebt und auf dem Hintergrund professionellen Könnens im Bereich ästhetischer Arbeit auch praktisch arrangiert. Beispiele bieten sich an in der atmosphärischen Inszenierungen von Architektur (s. z. B. Beitrag Architektur: eine visuelle Kunst? sowie Licht sehen) und Design (s. z. B. Beitrag Der Glanz des Materials). Auch fußt die Inszenierung örtlicher und räumlicher Aufenthaltsqualitäten letztlich auf atmosphärologischem Gestaltungswissen. Insbesondere die in der Stadtforschung viel diskutierten Prozesse des Gentrification bauen auf die distinktionsorientierte Vermarktung von Atmosphären (s. z. B. Beitrag Atmosphäre).

Nun würde es die Sache der im Raume inszenierten Gefühle - die nach Schmitz Atmosphären sind4 - aber unzulässig vereinfachen, würde man sie auf eine semiotische Frage der Symbolik reduzieren - etwa am Beispiel der Ästhetisierung eines innerstädtischen Raumes. Symbole können dechiffrierend "gelesen" werden, Atmosphären bieten sich indes nicht der intellektualistischen Autopsie an, zumindest nicht im distanzlosen Aufgehen in ihrer affektiven Eindrucksmacht. "Zur Wahrnehmung gehört die affektive Betroffenheit durch das Wahrgenommene, gehört die Wirklichkeit der Bilder, gehört die Leiblichkeit." Wenn Atmosphären auch leiblich (und nicht körperlich) gespürte Eindrücke sind, die sich zwischen Gefühlen der Enge und Weite differenzieren und persönliche sowie kollektive Stimmungen tönen können, so lassen sie sich doch - aus emotionaler und kritischer Distanz - mit dem nötigen theoretischen Instrumentarium in der Logik ihrer ästhetischen Produktion wie emotionalen und Bedeutungen kommunizierenden Wirkungsweise auch verstehend nachvollziehen. Gäbe es keinen rationalen Zugang zu ihnen, hätte Hirschfeld seine Anleitungen zur Herstellung gärtnerischer Atmosphären nie schreiben können. Auch in der Gegenwart stützt sich die vor allem in den Metropolen immer exzessiver betriebene illuminative Inszenierung der Innenstädte auf atmosphärologisches Gestaltungs- und Affizierungswissen - wenn dies oftmals auch eher ein implizites Wissen ist. Böhmes Textsammlung über Atmosphären will zu einem doppelten Verstehen der Atmosphären einen Beitrag leisten. Zum ersten machen die Beiträge klar, wie Atmosphären entstehen und wie sie affektiv das leibliche Befinden ergreifen und wie dieses auf die Disposition von Individuen für ein bestimmtes Tun oder Lassen (weit diesseits von Handlungsentwürfen) einwirkt. Zum zweiten liefert der Band einen Schlüssel zum Verstehen der Rationalität der Herstellung von Atmosphären.

Kritik atmosphärologischer Macht
Das Potential von Böhmes Atmosphären-Buch entfaltet sich als Beitrag zur Kritik der Macht: "Sie [die Macht, J.H.] greift bei der Befindlichkeit des Menschen an, sie wirkt aufs Gemüt, manipuliert die Stimmung, sie greift an beim Unbewußten". Auf die Spur der Wahrnehmung von Atmosphären führt kein noch so zeitgemäßer Neuro-Physiologismus, der die Wahrnehmung des Menschen in einzelsinnliche Reize zerlegt, denn er übersieht die mannigfaltige Verstrickung des sinnlichen Eindruckserlebens in die Ganzheit von Situationen. Insbesondere der Beitrag über Synästhesien macht darauf aufmerksam, dass - mit Hermann Schmitz gesagt -"auch Gefühle synästhetische Charaktere" haben und ihre "Erfahrung [...] die eigentliche und grundlegende Wahrnehmung" leitet, Synästhesien also nicht nur seltsame Doppelempfindungen sind. Sie übertragen vielmehr einen sinnlichen Eindruck in ein komplexes Bedeutungsgefüge.5 So können "Gebäude, Innenräume, Plätze, Einkaufscenter, Flughäfen, städtische Räume wie Kulturlandschaften (können) erhebend sein, bedrückend, hell, kalt, gemütlich, feierlich, sachlich; sie können eine abweisende oder eine einladende, eine autoritative oder auch eine familiäre Atmosphäre ausstrahlen." Solche Eindrucksqualitäten sind dann Ausdruck intentionaler Raumkonstruktion, wenn zum Beispiel die bedrückende Enge einer Ehrfurcht gebietenden Gerichtsarchitektur einen Delinquenten atmosphärisch in seine hierarchische Rolle fügt. "Gerichtsgebäude oder Schlösser sind Architekturen, die soziale Hierarchie sinnlich manifest machen. Sie werden nicht nur für einen neutralen Betrachter anschaulich gemacht, sondern sie greifen in die Befindlichkeit derjenigen ein, die sich diesen Gebäuden nähern oder sie betreten." An diesem Punkt des Hineingeratens in den Bann einer Atmosphäre werden neben Konstruktionskalkülen Situationen der Konstitution von Gefühlen bedeutsam, in denen räumliche Inszenierungen in Befindlichkeiten und (ihnen korrespondierende) Bedeutungen gleichsam überspringen. Nur oberflächlich ließe sich dieser Vorgang leiblicher Kommunikation als "Projektion" (und damit wiederum konstruktivistisch) deuten. Die ästhetische Wirkungslogik atmosphärischer Arrangements lässt sich sehr viel umfassender auf- und entdecken, wenn die Frage nach den Kräften und Mächten der Bewirkung eines Gefühls das Erkenntnisinteresse bestimmt. Dieser Aufgabe ist auch der Band von Böhme gewidmet. Da kulturindustrielle Medien der Steuerung gesellschaftlicher Prozesse auch den Charakter konstruierter Atmosphären haben und Bedeutungen kommunizieren, leistet ihre vielperspektivische Reflexion einen wichtigen Beitrag zur Fortschreibung der theoretischen Analyseinstrumente Kritischer Theorie6. Unter den aktuellen Vorzeichen einer ubiquitären Ästhetisierung von Menschen, Dingen, Räumen und Waren finden die von Böhme vorgelegten Arbeiten lebendigen Anschluss an die Dialektik der Aufklärung7 (insbesondere die Kulturindustrie) von Adorno und Horkheimer, Adornos Ästhetische Theorie8 sowie Herbert Marcuses Eindimensionalen9 Menschen, um nur einige Brückenköpfe kritischer Gesellschaftstheorie aus dem Kontext der Frankfurter Schule zu nennen.

Atmosphären - ein sozialwissenschaftlicher Forschungsgegenstand
Nicht zuletzt werden im Fokus einer Theorie der Atmosphären sinnliche Eindrücke in ihrer möglichen kulturellen bis systemischen Bedeutung einem erweiterten Denken zugänglich gemacht. Daraus resultiert der Anspruch an Wissenschaft und praktische Planung, "dass heute, was eine Landschaft ist, nicht mehr auf das eingeschränkt werden darf, was man sieht, und dass etwa Stadtplanung nicht mehr nur mit Lärmvermeidung bzw. Lärmschutz befasst sein darf, sondern sich um den Charakter der akustischen Atmosphäre von Plätzen, Fußgängerzonen, ganzen Städten kümmern muß." Bei Stadtquartieren, deren (ganz offensichtliche) atmosphärische Qualität schon den Charakter eines Standortfaktors hat (z.B. bei Konversionsräumen wie Industriebrachen, die für sog. "Kreative" hoch attraktive Milieus für die Einrichtung von Ateliers, Agenturen etc. sind), integriert die Stadtplanung auch derzeit schon diese schwer fassbare Macht des Atmosphärisch-Ephemeren in ihre planenden Kalküle; indes mangelt es im Allgemeinen an explizitem, also bewusstem kategorial differenziertem Wissen um erkenntnistheoretische und planungspraktische Methoden der systematischen Erfassung und Planung mitweltlicher Milieuqualitäten.

Das philosophisch fundierte Verstehen von Atmosphären eröffnet den Sozialwissenschaften jenseits akteurstheoretischer Sichtbeschränkungen einen Weg zur Erfassung menschlicher Gefühle, die Raumcharakter haben. Hergestellte und mit körperlichen Dingen möblierte Räume werden im Herum des leiblichen Raums (zwischen Enge und Weite) gespürt. Erst in der leiblichen Situierung von Individuen und Gruppen in "tatsächlichen Räumen"10 (Dürckheim) kann jene Macht rekonstruierend verstanden werden, die tagtäglich durch Architektur, Werbung, Mode, Raumgestaltung etc. in einem dispositiven Sinne praktiziert wird. Dass die Sozialwissenschaften auf dem Wege zu dieser Analyse noch eine Reihe von Theorie-Hindernissen bewegen müssen, zeigt das folgende Zitat von Niklas Luhmann, in dem er sich über Atmosphären äußert:
 
"Ein besetzter Raum lässt Atmosphäre entstehen. Bezogen auf die Einzeldinge, die die Raumstellen besetzen, ist Atmosphäre jeweils das, was sie nicht sind, nämlich die andere Seite ihrer Form; also auch das, was mitverschwinden würde, wenn sie verschwänden. [...] Atmosphäre ist gewissermaßen ein Überschusseffekt der Stellendifferenz. [...] Sie ist jedoch nicht der Raum selbst, der als Medium niemals sichtbar werden kann."11

Damit macht Luhmann die Atmosphäre an Dingen fest, derer sie aber gar nicht bedarf. So konstituiert sich der akustische Raum nicht allein durch die von Dingen ausgehenden Töne, Geräusche und Klänge. Eine besonders immersive Atmosphäre konstituiert sich gerade dann, wenn alle Klänge verhallt sind und es keine hörbar wirkenden Dinge mehr gibt und die Leere der Stille zudringlich wird. Stille ist nicht (wie bei Aristoteles) "das Ausbleiben von etwas, das natürlicherweise erwartet werden könnte", sie ist "ganz im Gegenteil eine Fülle und kein Mangel", weshalb sie auch "durch auftretende Geräusche nicht immer aufgehoben wird."12 Schmitz sieht in der Dichte der Stille deren spezifische  Stofflichkeit (tiefe, bleierne Stille), die leiblich spürbar wird.13 Ihre ergreifende Wirklichkeit "gehört zu den eindringlichsten Ereignissen affektiven Betroffenseins"14. Dass Stille gerade in dieser Zudringlichkeit leiblich als Gefühl der Enge oder Weite (je nach Situation der Stille) räumlich erlebt wird, weist darauf hin, dass der Raum leiblich spürbar werden kann, wenn er auch nicht sichtbar wird, wie Luhmann sagt.

Das Bedenken atmosphärischer "Vitalqualitäten" (Dürckheim) eröffnet transdisziplinäre Spielräume einer wissenschaftstheoretisch erweiterten Kritik der Beziehungen des Menschen zu sich selbst und seinesgleichen sowie zur Natur. Böhmes Band liefert eine Vielzahl thematischer Brücken zu einem neuen ästhetischen Denken. Mit Nachdruck stellt sich für die Sozialwissenschaften die Aufgabe der kritischen Revision ihrer paradigmatischen Orientierung.

Anmerkungen
1 Böhme, Gernot: Atmosphäre. Neue Folge Band 927. Frankfurt/M. 1995.
2 Vgl. Seel, Martin: Ästhetik und Aisthetik. Über einige Besonderheiten ästhetischer Wahrnehmung - mit einem Anhang über den Zeitraum der Landschaft. In: Ders.: Ethisch-ästhetische Studien. Frankfurt/M. 1996, S. 36-69.
3 Schmitz, Hermann (1964ff): System der Philosophie, 5 Bände in 10 Bänden, Bonn 1964 bis 1980. Einen Überblick liefert Ders.: Kurze Einführung in die Neue Phänomenologie. Freiburg und München 2009 sowie i.S. eines erkenntnistheoretischen Aufrisses Ders.: Neue Grundlagen der Erkenntnistheorie, Bonn 1994.
4 Mit Schmitz definiert Gernot Böhme Atmosphären als Gefühle wie folgt: "Sie sind "ortlos ergossene Atmosphären [...], die einen Leib, den sie einbetten, in der Weise des [...] affektiven Betroffenseins heimsuchen, wobei dieses die Gestalt der [...] Ergriffenheit annimmt"." (S. 30).
5 Zur Bedeutung von Synästhesien in der Wahrnehmung vgl. auch: Hasse, Jürgen: Synästhesie. Eine Grundform der Wahrnehmung - zum Beispiel von Architektur. In: Wolkenkuckucksheim - Internationale Zeitschrift für Theorie der Architektur, Heft 33, (18. Jg.) 2013.
6 Vgl. dazu besonders: Böhme, Gernot: Zur Kritik der ästhetischen Ökonomie. In: Zeitschrift für Kritische Theorie. H. 12/2001, S. 69-82.
7 Adorno, Theodor W./ Max Horkheimer: Dialektik der Aufklärung (Original 1947). Frankfurt/M. 1971.
8 Adorno, Theodor W.: Ästhetische Theorie, Gesammelte Schriften, Bd. 7. Frankfurt/M. 1970.
9 Marcuse, Herbert: Der eindimensionale Mensch. Darmstadt/Neuwied 1967.
10 Vgl. Dürckheim, Graf Karlfried von: Untersuchungen zum gelebten Raum (Original 1932). Hgg. von Jürgen Hasse (mit Einführungen von Jürgen Hasse, Alban Janson, Hermann Schmitz und Klaudia Schultheis) ( = Natur - Raum - Gesellschaft, Bd. 4) Frankfurt/Main 2005.
11 Luhmann, Niklas: Die Kunst der Gesellschaft. Frankfurt/M. 1997, S. 181f.
12 Schmitz, Hermann: System der Philosophie. Band 3: Der Raum. Teil 2: Der Gefühlsraum. Bonn 1969, S. 201.
13 Vgl. ebd. S. 204.
14 Ebd., S. 207.

Quelle: geographische revue, 15. Jahrgang, 2013, Heft 1, S. 36-41

 

weitere Rezensionen von Jürgen Hasse auf raumnachrichten.de:

 

Michael Flitner (Hg.): Der deutsche Tropenwald. Bilder, Mythen, Politik. Frankfurt/Main 2000. 312 S.

Lars Frers: Einhüllende Materialitäten. Eine Phänomenologie des Wahrnehmens und Handelns an Bahnhöfen und Fährterminals. Bielefeld 2007. 300 S.

Georges Perec: Versuch, einen Platz in Paris zu erfassen. Konstanz 2010.

Ines Lauffer: Poetik des Privatraums. Der architektonische Wohndiskurs in den Romanen der Neuen Sachlichkeit. Bielefeld 2011. 356 S.

 

 

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